RÜCKBLICK REGIONALE BAUERNTAGE 2024

Hier finden Sie die Rückblicke auf die Regionalen Bauerntage:

 

Diesen Winter haben schon einige der insgesamt zehn Regionalen Bauerntage stattgefunden. Hunderte von Bäuerinnen und Bauern haben diese Treffen bereits besucht, erhielten Antworten und haben Gott erlebt. Neue Beziehungen sind entstanden und verstaubte Beziehungen durften neu belebt und vertieft werden.

In die zahlreichen Herausforderungen, die auch Ängste auslösen, durfte neue Hoffnung hereinkommen. Mit viel Ermutigungen durften Besucher wieder in den Alltag zurückkehren.

Es folgen Rückblicke mit Bildern von bereits stattgefundenen Bauerntagen:

Regionaler Bauerntag Ostschweiz, 7. Januar 2024

Ein neu zusammen gefundenes Team unter der Leitung von Daniel und Claudia Tschannen organisierte mit viel Freude und Leidenschaft den Ostschweizer Regionalen Bauerntag in Neukirch-Egnach unter dem Motto «Mit dem Himmel verbunden». Unter diesem Gedanken führte Josua Neuhaus mit jugendlicher Freude durch den gut vorbereiteten Tag.

Andreas Keller, Initiant der Bauernkonferenz, brachte eine wertvolle Grundlage über diesem Bauerntag auf den Punkt. Er sagte dazu, Hoffnung ist ein Zeichen, welches in uns Menschen lebt. In einer neuen Zeit, die sich sehr verändert, müssen wir uns daran festhalten. Das Übernatürliche ist wieder gefragt und muss unsere Grundlage sein.

Aus einem erlebten Traum erklärte er drei wichtige Zeichen:

  • Ermutigung zu neuen und kreativen Innovationen. In der Geschichte haben die Christen vieles gewagt, das noch heute Grundlage ist, z.B., Buchdruck, Spitäler, Rotes Kreuz, etc.
  • Steigt aus den Isolationen aus. Geht neue Partnerschaften und Freundschaften ein.
  • Glaubt an die übernatürliche Versorgung. Wunder ist die Normalität. Es gilt, «wie im Himmel so auf Erden».

Am Nachmittag erzählten verschiedene Persönlichkeiten aus Politik und Geschäftswelt in wertvollen Interviews über ihre Verantwortung und Aufgabe in der Gesellschaft. Sie erzählten über ihre Erfahrungen und eigenen Wege zum Tagesthema. Es war ein toller Blumenstrauss voller Ermutigungen. Durch die abwechslungsreiche Art der Gesprächsleiterin Debora Bär wurden die Anwesenden in ihren eigenen Lebenssituationen angesprochen, unterstützt und ermutigt.

Dieser Bauerntag mit 300 Besuchern war geprägt durch einen tollen Familiengeist. Viele junge Familien waren anwesend. Die anwesenden Kinder wurden am Nachmittag durch eine Jugendgruppe in ein angepasstes Programm hineingenommen. Man durfte selber erleben, dass die junge Generation mehr und mehr aufsteht und sich für die Zukunft vorbereitet.

Alois Burger

Regionaler bauerntag Aargau-Säuliamt, 14. Januar 2024

An diesem schönen Sonntag konnte Werner Hostettler im Zentrum Roos in Muri eine überraschend grosse Teilnehmerzahl (200 Personen) von Bäuerinnen und Bauern begrüssen. Es herrschte eine gute Stimmung unter ihnen, konnten sie sich doch bereits beim Eintreffen mit Kaffee und feinem Zopf bedienen.
Die bereitgestellten Tische und Stühle reichten nicht aus und mussten durch weitere ergänzt werden, was uns sehr gefreut hat. Erfreulich war auch, dass sehr viele Erstbesucher da waren.

Bereits bei der Begrüssung wurde uns das Thema «Saat = Ernte» von Werner angesagt und den Teilnehmern bewusst gemacht, dass es sich nicht nur um das Ansäen und Ernten auf unseren Feldern geht, sondern auch um unser Leben in der Familie, Hof und der Gesellschaft, wo dieses Prinzip so richtig ist.

Das Anbetungsteam stimmte uns ein mit einem fröhlichen Lobpreis. Wir gaben Jesus Christus alle Ehre und sind dankbar für unsere Schweiz!

Ein Thema begleitete uns wie ein roter Faden durch den ganzen Tag, dies ist «vertraue auf GOTT!». Dies bei der starken Botschaft von Dominic und Davina Haab, welche als praktizierende Landwirte uns aus ihrem Leben erzählten und eindrücklich weitergaben, wie GOTT in ihrem Leben gewirkt hat und es sich immer lohnt, das Vertrauen auf GOTT zu setzen. 

Auch die verschiedenen Zeugnisse von einigen Teilnehmern, zeigten auf wie gross unser GOTT ist und, dass wir IHN erleben können auch in unserem Alltag und Leben.

Der Tag wurde auch sehr bereichert durch den spannenden Vortrag von Matthias Müller, welcher uns auch aufforderte, habt vertrauen auf Gott.

Alle Teilnehmer durften einen unterhaltsamen Tag erleben, bei dem die Gemeinschaft untereinander nicht zu kurz kam. Dies bei dem feinen Mittagessen mit Würsten, verschiedenen Salaten, selbstgebackenen Broten und einem reichhaltigen Dessertbuffet. Aber auch zwischen den verschieden Programmteilen, wer Zeit für gut Gespräche.

Das OK mit den vielen Hilfen durften am Abend mit grosser Freude feststellen, dass sich die grosse Arbeit von der Planung bis zur Durchführung sehr gelohnt hat und können gewiss sein, dass diese Saat eine grosse Ernte hervorbringen wird.

Hans Gut

Regionaler bauerntag Berner Oberland, 27. Januar 2024

«Wähle den Segen». Unter diesem Motto stand der Regionale Bauerntag Berner Oberland im Christlichen Lebenszentrum CLZ in Spiez. Gegen 450 Bäuerinnen und Bauern fanden den Weg nach Spiez und wurden in Ihrem Glauben ermutigt und gestärkt. Nebst den Inputs von Tierarzt Markus Staub und Pastor Markus Bettler, dem Lobpreis und diversen persönlichen Zeugnissen, bot der Tag auch reichlich Zeit zum Austausch mit Berufskollegen. Es war ein Tag, an dem Gottes Segen spürbar auf den Bauernstand im Berner Oberland geflossen ist und wir wollen Gott dafür alle Ehre geben.

Ab 9 Uhr wurden die angereisten Bäuerinnen und Bauern mit Kaffee und Zopf willkommen geheissen. Nach der physischen Stärkung folgten mit dem Lobpreis eine erste Ermutigung und Stärkung an Geist und Seele. Es ist immer wieder gewaltig zu erleben, wie Gottes Verheissung, dass er gegenwärtig ist, wo 2 oder 3 in seinem Namen zusammenkommen, während der gemeinsamen Anbetung spürbar ist.

Nach dem Lobpreis betrat Markus Staub, Tierarzt aus Madiswil, zusammen mit seiner Frau Heidi die Bühne. Sein Input zeigte uns Ansätze auf, wie wir den Segen auf unseren Betrieben bewusst wählen können. Als Tierarzt ist Markus Staub auch immer wieder mit ausweglosen Situationen konfrontiert, wenn Tiere aus menschlicher Sicht unheilbar krank sind. Er gab Zeugnis davon, wie er bereits für viele Tiere beten konnte und diese Heilung erfahren haben. Ebenfalls wies Markus Staub darauf hin, dass die Homöopathie ein vermeintlich guter Ansatz sei, jedoch die geistliche Wurzel klar falsch ist. Er rät davon ab, solche Mittel zu verwenden und unser Vertrauen von Gott weg auf ein anderes spirituelles Mittel zu setzen. Besser sollen wir das Geld für ein gutes Nachtessen mit der Frau einsetzen, dies sei deutlich besser investiert.

Anschliessend folgte die Botschaft von Markus Bettler. Sein Input stützte sich massgeblich auf die Bibelstelle in 5. Mose 28, 2-5: «Wenn ihr ihm gehorcht, werdet ihr seinen ganzen Segen erfahren: Gesegnet werdet ihr sein, wenn ihr zu Hause seid und wenn ihr draussen auf dem Feld arbeitet. Ihr werdet viele Kinder haben, reiche Ernten einbringen und eure Rinder-, Schaf- und Ziegenherden wachsen sehen. Eure Körbe werden voller Früchte und eure Backtröge voll Mehl sein». Markus ermutigte uns, den Segen Gottes immer wieder über unseren Familien, Mitmenschen, Feldern und Tieren bewusst auszusprechen. Es liegt an uns, immer wieder Segen über unseren Betrieben auszusprechen und Flüche zu brechen und den Sieg Jesus in Anspruch zu nehmen. Zum Abschluss seiner Botschaft lud Markus Bettler dazu ein, Jesus in sein Herz einzuladen, sofern dies bis anhin noch nie geschehen ist. Das Morgenprogramm vom Bauerntag wurde live auf Youtube übertragen und kann unter folgendem Link nachgesehen werden.

Nach einem stärkenden Mittagessen und vielen guten Gesprächen teilten mehrere Bäuerinnen und Bauern Zeugnisse zur Ermutigung und um Gott alle Ehre dafür zu geben. Darunter waren Berichte, wie Gott Geburten von Kindern bewahrt hat und wie Tiere und Menschen geheilt werden durften. Es ist gewaltig zu erfahren, wie unser Herr wirkt. Weiter wurden Erfahrungen im Bereich der Abgabe des Zehnten geteilt und wie der Herr sich treu erwiesen hat. Umrahmt wurde der Nachmittag von Lobpreis im volkstümlichen Stil. Zum Abschluss sprach Markus Bettler zur Sendung nochmals bewusst den Segen über den Bäuerinnen und Bauern aus. Insbesondere wurde der Segen über Betriebsübergaben ausgesprochen.

Es ist fantastisch zu sehen, wie Gott durch den Bauerntag die Herzen berührt hat und wie er gerade auch durch den Livestream Landwirte, die noch nicht mit Jesus unterwegs waren, berührt hat und so Herzen für Jesus gewonnen werden konnten und der Segen auf den Bauernhöfen im Berner Oberland und darüber hinaus Einzug hält und Flüche überwunden werden. Alle Ehre dafür wollen wir bewusst Jesus, unserem Herrn, geben und dafür beten, dass sein Reich gerade auch unter den Bauern weiterwachsen darf. Halleluja.

Simon Bach

Regionaler bauerntag Emmental, 9. März 2024

Über 200 Besucher folgten der Einladung nach Grünenmatt im Emmental mit dem Thema «Nächstenliebe leben». Sie wurden mit Kaffee und Züpfe in der Turnhalle herzlich begrüsst.

Zu Beginn hatte eine Person ein Bild: «Getreide fällt vom Himmel – Segen von Gott ist bereit zum Abholen/Annehmen». Dies prägte den Ablauf des ganzen Bauertages.

Hansueli und Fränzi Mosimann eröffneten auf unterhaltsame Art mit einer «Journalistin» den Anlass.  Nach dem Einstieg mit der Lobpreisband des EGW Bärau teilte Renato Held seine Gedanken über Psalm 112, 5-9 mit uns. Dabei geht es um Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten und Vertrauen auf Gott, auch in schwierigen Situationen.

Beim Podiumsgespräch mit drei Bauern ging es darum, wie es gelingen kann, mit zwei Generationen auf dem Hof und mit den Nachbarn Nächstenliebe zu leben, kamen folgende Gedanken zum Austausch: «Ohne Gott können wir es nicht; wir müssen immer wieder das Gespräch suchen; Eifersucht wollen wir nicht zulassen». Junge Generation: «Dankbarkeit gegenüber der älteren Generation». Ältere Generation: «Offen sein für Veränderung und Neues und stets für die Jungen beten».

Was mit Nächstenliebe für Andreas Saurer vor gut zwanzig Jahren begann und was daraus entstand, erzählte er uns in einem Bilder-Vortrag: Im Fernseher wurde gezeigt, dass eine Schlammlawine ein bündnerisches Dorf stark beschädigte. Andreas spürte, dass dort Hilfe gebraucht wurde. Er versammelte eine Gruppe Freiwillige und zusammen gingen sie eine Woche um zu Helfen. Die Gemeinde-Behörden waren sehr beeindruckt von diesem Einsatz und erwähnten, dass auf einigen Bündner Alpen die Wege und Strassen sowie Wasserversorgungen im Argen lagen. Seither machen sich jedes Jahr motivierte Männer und Frauen auf, um dort zu helfen, wo es am Nötigsten ist. Dabei entstehen Freundschaften mit der Bündner Bevölkerung und der Glaube wird geteilt.

Über Mittag, bei Wurst und Brot und im Anschluss des Programms war gute Gelegenheit, um Kontakte zu pflegen und Wiedersehen zu geniessen.

Alles in Allem ein gesegneter Tag! Danke himmlischer Vater!

Marthy Iseli

Regionaler bauerntag region Jura, 17. Februar 2024

Thema: «In Gottes Geist siegen

240 Teilnehmer kamen zu diesem Thema zusammen. Drei Ehepaare, Vertreter der Kantone Neuenburg, Jura und Berner Jura, versammelten sich um einen Hirtenstab, um diesen Tag in die Hände Gottes zu legen.

Nach einer Zeit des Lobpreises hörten wir einige Zeugnisse von Leuten, welche mit Gott Siege erlebt hatten; diese Zeugnisse ermutigten jeden auf seinem Weg. Sie zeigten, dass wir nie allein sind.

Werner Lehmann, ehemaliger Landwirt, überbrachte uns die Botschaft über die Notwendigkeit, sich auf Gott zu stützen. Die Hilfe kommt vom Herrn, darum dürfen wir nach oben schauen. Hebe deine Augen auf zum Herrn. Es ist wichtig, das Leben zu empfangen.

Er machte uns darauf aufmerksam, dass wir zielbewusst sein und kämpfen müssen. Gott gibt uns die Autorität, dem Feind zu widerstehen und ihn zu vertreiben.

Er beendete seine Botschaft mit der Ermutigung, den Geist der Freude anzuziehen, anstelle eines niedergeschlagenen Geistes.

Nach dem Mittagessen konnte man an zwei Workshops teilnehmen.

Die Themen waren: Einheit in der Ehe –Spezieller Workshop für Frauen – Spezieller Workshop für Männer – Ermutigungen, landwirtschaftliche Herausforderungen.

Am Ende der Workshops beendete Elie Zürcher diesen schönen Tag mit einem Abschlusswort.

Anschliessend bestand noch die Möglichkeit zum Austausch und zum Gebet.

Theo Gerber

Regionaler Bauerntag Oberaargau, 4. Februar 2024

Bereits zum dritten Mal fand der Regionale Bauerntag Oberaargau unter dem Thema «Felsenfest»  in der Mehrzweckhalle Oeschenbach statt und wiederum füllte sich die Halle bis auf die letzten Plätze. Unter dem Thema «Felsenfest» lud ein regionales Team zu einem erbauenden, interessanten und inspirierenden Sonntag ein.

Ernst Flückiger, Coach und ehemaliger Landwirtschaftslehrer und -berater ist mit den Sorgen und Nöten der heutigen Bauernfamilien vertraut. Aus seinem reichen Erfahrungsschatz teilte er etliche «Wunder» Gottes mit uns, von verzweifelten Telefonanrufern über zerrüttete und wieder geheilte Ehen und weitere, aus menschlicher Sicht hoffnungslose Situationen, welche durch das Eingreifen Gottes wunderbare Wendungen erfuhren. Selber durch ein Burnout geprüft, sind Ernst jedoch auch persönliche Krisenzeiten nicht erspart geblieben.

Anschliessend liessen uns Simon und Regula Fankhauser aus Fankhaus-Trub Anteil an Freud und Leid aus ihrem bewegten Leben haben. Sehr authentisch erzählten sie von vergangenen und gegenwärtigen Herausforderungen welche oftmals über die eigenen Grenzen zu gehen scheinen. Auch bei Ihnen kam deutlich zu Ausdruck, dass sie es ohne Gott nicht schaffen. Interessant zu erwähnen, dass sich in ihrem Bauernhaus das einzige erhaltene Täuferversteck befindet, welches viele Besucher auch aus Übersee anzieht.

Zwischen den Zeugnissen und Referaten blieb Zeit für Lobpreis, Alphornklänge und Örgelimusik. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ergriff Ernst Tanner, Unternehmer und Grossrat aus Ranflüh das Mikrofon. Aus einer ganzen Fülle von Alltags-Erlebnissen mit Gott erzählte er viel Ermutigendes, z.B. von einer ganz konkreten Führung beim Mähdrescherkauf, von Gottes Impulsen beim Wasser suchen, anstelle von «Wasser schmöcken», oder von Gebetseinsätzen in Familien mit okkulten Bindungen.

Beten wir, dass Leute wie Ernst Tanner noch mehr Einfluss in Politik und Gesellschaft erhalten.  

Alois Burger, Bauernkonferenz Winterthur, stellte uns seinen Nachfolger Ernst Hangartner vor, welcher zukünftig die Bauernarbeit der Stiftung Schleife schweizweit betreuen wird.

Nach einem letzten Schwatz brachen die Bauersleute anschliessend ermutigt und gestärkt auf nach Hause in Hof und Stall.

Rudolf Heiniger

Regionaler Bauerntag Innerschweiz, 28. Januar 2024

Der Saal im Pfarreiheim Ruswil füllte sich am Sonntagmorgen, 28. Januar rasch. Andy und Bettina Nussbaumer, Kurt und Ursi Wyrsch, Emil und Martha Wipfli, und Toni Ming luden zu einem eindrücklichen Bauerntag ein. Das Lobpreisteam unter der Leitung von Marianne Inderbitzin riss die Anwesenden mit seinen tiefgründigen Liedern mit und sorgte dafür, dass kein Herz unberührt blieb.

Als besonderen Gast begrüsste Andi Nussbaumer Nationalrat Leo Müller. Der ausgebildete Landwirt, diplomierte Ingenieur-Agronom FH, der heute als selbständiger Anwalt und Notar tätig ist, erklärte, warum er sich seit Jahren in der Politik engagiert. «Die Politik ist eine Herausforderung. Die gesellschaftlichen Entwicklungen drohen zu entgleisen. In der Schweiz haben die Leute unglaubliche Ansprüche an den Staat», stellte er mit Bedauern fest. Sein Wunsch ist, dass wieder vermehrt versucht wird, gemeinsam Lösungen zu finden und dass sich die Menschen wieder mehr respektieren.

In seiner gehaltvollen Predigt betonte Andreas Keller, dass es in der Innerschweiz in der Vergangenheit immer wieder Bewegungen gab, welche der Schweiz zum Segen wurden. Zum Thema Hoffnung in Herausforderungen!? stellte er die Frage in den Raum: «Glauben wir daran oder sind wir überzeugt?» Bildlich zeigte er auf, dass Hoffnung ein sicherer, fester Anker ist, wenn sie im Himmel verankert ist. «Dann ist die Hoffnung nicht mehr von mir abhängig und ich kultiviere sie in meinem Herzen zum Wachsen», ermutigte er. Da wo die Gesellschaft sich von Gott abwende und aus eigener Kraft alles vollbringen wolle, sei sie auf sich selbst geworfen. Umso wichtiger sei es, dies als Chancen für einen Umbruch im Gebet zu nutzen. Er betonte: «Denn Hoffnung hat einen Namen: Dreieiniger Gott.»

In seinem Grusswort an die Bauern betonte Alois Burger als Vertreter der Bauernkonferenz «Wir sind Licht-Träger in der Gesellschaft. Betende Bauern sind eine Ermutigung.» Bettina Nussbaumer verabschiedete ihn mit guten Wünschen und einem Präsent. Sein Nachfolger Ernst Hangartner wurde vorgestellt.

Eindrückliche Zeugnisse rundeten den Nachmittag ab. Das feine Kuchenbuffet lud zum Gedankenaustausch und zur Gemeinschaft, bevor die Bauern frisch gestärkt wieder in ihren strengen Alltag zurückkehrten.

Annelies Bichsel

ZEUGNISSE REGIONALE BAUERNTAGE 2020
Wir sind sehr dankbar für Gottes wirken während den Bauerntagen. Finden Sie hier einige