Wir haben einen mächtigen Gott / REGIONALER BAUERNTAG Oeschenbach

Zur Ehre Gottes darf ich heute ein Erlebnis erzählen, was es heisst „Zämä symer Starch“ im Bezug auf das Bauerngebet.

Im letzten Frühling erlebten wir im Stall einige für uns unerklärliche, ja sogar mysteriöse Dinge: Mehrere Male wurden am Abend und über Nacht bei zwei bis drei Kühen die Halsbänder am Hals und nicht an der Anbinde- Einrichtung abgelöst. Doch keine Kuh verliess ihren Platz!
Kurz darauf, Knall auf Fall, war die Reduktasen-Probe in der Käserei viel zu hoch ( Zell- und Keimzahl waren normal.) Wir unternahmen alles uns mögliche: Haben Berater beigezogen, wechselten das Waschmittel und sämtliche Teile der Melkaggregate und Leitungen, usw. Nebst dem finanziellen Verlust war auch die emotionale Belastung zermürbend.

Wir beschlossen, im Stall über dieser Angelegenheit zu beten und es Jesus Christus abzugeben.
„Herr, du musst uns helfen, wir sind am Anschlag.“ Wir fragten uns ob es einen Zusammenhang gibt mit der Nachbarin, die sich öffentlich als Schamanin ausgibt. Wir spürten ganz krass, dass in der unsichtbaren Welt mächtige Kämpfe ausgetragen wurden.

An einem Montagmorgen kam dann der Tiefpunkt, der Käser schickte den Vater mit der Milch wieder nach Hause… Ich wusste, dass am Dienstagabend das Bauerngebet stattfindet, und war so froh, unsere Angelegenheit dem Leiter mitzuteilen, damit gebetet werden konnte, auch wenn ich persönlich nicht daran teilnehmen konnte. Und wir durften erleben, dass die nächste Milchprobe sehr gut war und wir ab Donnerstagmorgen die Milch wieder abgeben konnten.
 
Was mich im Nachhinein sehr berührte, ist, wie Gott versorgt. Am nächsten Montag verkauften wir ein Tränkekalb. Die Preise waren nicht gerade berauschend. Doch als der Händler mit der Abrechnung kam, meinte er: „Das war ein Top Kalb. Darum wurde richtig gehend gebuhlt.“
Resultat: Fr. 1.50 pro Kg über dem Marktpreis der AA Stierkälber!
Das stellte mich mega auf! UNSER GOTT IST EIN MÄCHTIGER GOTT!!!
Christian

Regionaler Bauerntag in Estavayer-le-Lac, 27. Februar 2016

Vorstellung
Seit fünf Generationen bewirtschaften wir das Land, aber erst seit zwei Generationen zählen wir auf Gott, damit er uns im Alltag auf unserem Betrieb hilft. Gegenwärtig stellen wir fest, wie freigiebig und gut er zu uns ist. Die Kraft, die Motivation und die Weisheit der Männer (Francis und David) bezüglich des Betriebes können nur vom Himmel stammen. Heute leben zwei Familien auf dem Betrieb. Die Generation der Eltern: Francis und Monique, und Estelle (ihre jüngste Tochter). Die Generation der „Kinder“: David und seine Frau Gaëlle, Valentin und Benjamin (ihre beiden Kinder).

Ein einziges Ziel
Wie sollen wir die Hoffnung behalten, in einer Welt, wo die Industrie immer mehr Platz einnimmt und wo die Landwirtschaft scheinbar störend wirkt oder nur noch Folklore ist, um die Landschaften unseres schönen Landes zu pflegen? Die Familie vereinigt sich, manchmal melancholisch, um das Ziel zu behalten und uns gegenseitig zu motivieren. Wir streben nicht das Weltliche an, sondern das Himmlische. Aus diesem Grund schreiben wir unser Ziel auf, an dem wir trotz Gegenwind festhalten wollen. „Unabhängig vom Staat in der Abhängigkeit zu Gott wachsen.“

Gestützt auf den Bibeltext von Jeremia 29.11: „Denn ich allein weiss, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.“

Eine Herausforderung
Vor mehr als zehn Jahren waren wir noch Pächter. Wir mieteten unseren Bauernhof von einer Familie, die nichts mehr mit der Landwirtschaft zu tun hatte. Sie hatten vor, die Gebäude in mehrere Luxuswohnungen zu verwandeln. Wir mussten somit diesen Ort verlassen und unseren eigenen Bauernhof bauen und wechselten vom Pächter zum Bauern.

Endlich in unseren eigenen Gebäuden, entschlossen wir uns, Gott mehr in unsere täglichen Arbeiten zu integrieren, und wir waren überzeugt, dass er unsere Aufgabe erleichtern würde.

Und wir bleiben auf Kurs. Bei jeder neuen Prüfung, wenn sich der Horizont verdunkelt, können wir verkünden, dass Gott uns seinen Frieden, eine Zukunft und Hoffnung gib und dass wir uns entschieden haben, von Gott abhängig zu sein.

Eine Anekdote
Der Bauernhof vergrösserte sich, wir mussten ein zweites Gebäude bauen, um im Winter unser Vieh und während der schönen Jahreszeit unsere Maschinen einzustellen. Unsere Herausforderungen blieben die Finanzen. Obwohl wir in diesem Bereich keine speziellen Probleme hatten, war es schwierig, eine so grosse Geldsumme zu bezahlen. Wir nahmen Geld auf und entschieden uns, Weisskälber für die Industrie aufzuziehen. Dadurch hatten wir regelmässige Einnahmen, die uns erlaubten, unsere neue Schuld abzuzahlen. Nach vollständiger Abzahlung der Schuld wollten wir die Kälbermast aufgeben. Für die Frauen war dieser Entscheid richtig und leicht, für die Männer war er komplizierter, denn wie sollte ein solches regelmässiges Einkommen garantiert werden? Dies roch nach Glaubensschritt. Wir waren uns bewusst, dass Gott von uns diesen Sprung ins Leere verlangte …

Ein Laden
Während wir die Kälbermast aufhörten, begannen wir die Scheune unserer Grosseltern umzubauen. Wir hatten vor, dort ein Gebäude zu bauen, welches im Erdgeschoss einen Laden mit Direktverkauf und eine Metzgerei sowie in den Obergeschossen zwei Wohnungen enthalten sollte.

Dieser Laden war ein Traum, welcher dank der Gnade des Herrn zur Realität wurde. Dies war auch eine Antwort auf unseren Glaubensschritt…

Heute ist dieser Laden ein grosser Segen. Wir treffen dort mit ganz verschiedenen Leuten zusammen. Diese werden sich bewusst, was die Landwirtschaft ist, was sie sein wird, wie die Realität aussieht usw. … und sie sehen die Verbindung zwischen dem „Land und dem Teller“, zwischen der Saat und dem Schlussprodukt. Sie stellen viele Fragen. Es ist ein Ort, wo wir die Leute mit unserer Arbeit, aber auch mit unseren Antworten auf ihre Fragen segnen können.

Ermutigung
Wenn Gott gross genug ist, um unsere Familie zu leiten, dann ist er auch gross genug, um eure Familie oder euer Projekt zu leiten. Er hält alles in seiner Hand und er hat vor allem einen Plan für jeden einzelnen, jeden Bauernbetrieb (Jeremia 29.11). Beginnt auch ihr, ihn zu verkünden, … dann wird sich euer Ziel auch ändern! Vertraut ihm!

Familie Aebischer

Regionaler Bauerntag in Estavayer-le-Lac, 27. Februar 2016

Wir haben diesen aussergewöhnlichen Tag mit grosser Intensität erlebt. Vom Beginn bis zu Schluss des Programms blieben wir in unserem Einsatz total auf die oft erschütternden Zeugnisse konzentriert.

Dies gab uns auch das Vorrecht, unsere Informationen über die Bauernwelt in der Schweiz zu aktualisieren.

Ab dem ersten Vorbereitungstreffen hat uns der Empfang durch das Organisationsteam berührt. Vielen Dank für die Freude, die wir durch unsere 9 Auftritte in einem so realistischen Dekor erleben durften. Das Ehepaar des „Bauernhofes Geiser“ wird sich lange daran erinnern, dass sich so viele Gäste aus der Westschweiz bei ihnen gesammelt haben!

Anna und Charles-André Geiser

Unverhoffte Arbeiterinnen

Vor einigen Jahren waren unsere zahlreichen Kirschbäume im Frühling in voller Blüte, was eine schöne und reichliche Ernte ankündigte.

Als wir jedoch unter den Bäumen standen, waren wir überrascht und beunruhigt von der grossen Stille: es fehlten die für die Bestäubung unerlässlichen Bienen!

Mein Vater und ich riefen zum Himmel und legten unsere Sorge in die Hände unseres Schöpfers. Zwei bis drei Tage später wurden unsere Gebete erhört: ein wilder Bienenschwarm hatte sich in unserem Garten niedergelassen und die fleissigen Bienen waren voll am Werk.

Am Ende der Blütezeit setzten die Bienen ihre Reise fort, hinterliessen aber die Vorfreude auf eine schöne Ernte.

Sylvain Thévoz

Gottes perfekter Plan

Regionaler Bauerntag in Estavayer-le-Lac, 27. Februar 2016

Ich bin Landwirt in Longirod am Jurafuss, verheiratet und Vater von vier Burschen.
Im April 2012 war ich Pächter von einem Drittel meines Bauernbetriebes. Der Besitzer wollte dieses Land verkaufen und bat mich um eine Offerte. Dies traf mich wie ein Schlag!

Gleich darauf las ich die Tageslosung: „Warum nur bin ich so traurig? Warum ist mein Herz so schwer? Auf Gott will ich hoffen, denn ich weiss: ich werde ihm wieder danken. Er ist mein Gott, er wird mir beistehen!“ (Psalm 42.6) – Gott lebt!

Am gleichen Tag, um 13.30 Uhr, telefonierte ich der Kreditabteilung von Prométerre und fragte nach dem Mitarbeiter, der mich 2010 beraten hatte, als ich das Dach meines Wohnhauses erneuern musste; er hatte mich dazumal gefragt: „Sind Sie sich bewusst, dass Ihnen pro Jahr Fr. 35‘000.-, schon vor der Investition, fehlen?“ – Die Sekretärin antwortete mir, dass er nicht mehr bei ihnen arbeite. – Zweiter Schlag!

Am nächsten Tag erhielt ich einen Brief gerade von dem Berater, den ich am Vortag zu erreichen versuchte… - Zweites Augenzwinkern des Herrn.

Ich habe hintereinander mehrere unwahrscheinliche Ereignisse erlebt, sowohl Enthusiasmus wie auch Entmutigung.

Ich hatte natürlich vor, das Land zu kaufen, obwohl dies unmöglich schien. Als ich dies vor Gott brachte, gab er mir einen unsäglichen Frieden. Ich würde also mein Möglichstes tun, und Gott würde definitiv die Türen schliessen, wenn ich mich irrte.

Bei Estima Pro teilte man mir mit, dass sie sechs Monate Verspätung hätten. – Einen Monat später kamen sie schon, um zu taxieren! Der Betrag entsprach 40 % des Preises, den der Besitzer zu seiner Zeit bezahlt hatte; würde er einverstanden sein, mir das Land zu diesem Preis zu verkaufen? Ich leitete das Dossier dem Besitzer weiter. Drei Tage später gab er mir seine Antwort: er war damit einverstanden! – Für mich war klar, dass Gott sich wahrhaft vor meinen Augen offenbarte.

Aber diesen für mich enormen Betrag musste ich noch finanzieren. Bei der Prüfung der Buchhaltung 2011 war ich überrascht, dass mein landwirtschaftliches Einkommen viel höher war als erwartet. Ich versuchte, dies zu verstehen.

Es kam mir in den Sinn, dass Gott 2011, anlässlich eines Zeugnisabends in unserer Kirche, zu mir gesprochen hatte bezüglich einer besonderen Spende für unsere Kirche. Als ich Gott um Bestätigung fragte, kam mir das Gebet in den Sinn, das ich während eines Kirchentages gemacht hatte: „Herr, mein Gott, Vater, regiere über mir, verwandle mich, während ich dir alles überlasse. Wasche mich, reinige mich et erneuere in mir einen wohlgesinnten Geist. Fülle mich mit dem Heiligen Geist, damit ich fähig bin, in jeder Situation dein Jünger zu sein, und brauche mich für den Fortschritt deines Reiches, für deine Herrlichkeit. Amen.“ Damit war ich überzeugt, dass ich meiner Kirche diese grosse Spende überreichen musste, für den Fortschritt seines Reiches, für seine Herrlichkeit.

Und jetzt war mein Einkommen 2011 doppelt so hoch wie die Spende, die ich gemacht hatte! Dieses positive Resultat war überaus wichtig, um einen Kredit zu erhalten. Sieben Monate später konnte ich die Parzelle kaufen. – Ich war berührt, erstaunt über die Güte Gottes. 2011 wusste Gott schon, dass ich 2012 ein höheres Einkommen brauchen würde, damit mir ein Kredit zugesprochen würde.

Ich bin erstaunt und beeindruckt, die Gegenwart und Macht Gottes gesehen zu haben. Ich habe sein Versprechen erlebt: „Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.“ (Matthäus 6.33)

Suche nicht nach Lösungen für dein Problem, suche Christus, er ist die Lösung deines Problems.

„Deshalb wünsche ich für euch alle, dass Gott, der diese Hoffnung schenkt, euch in eurem Glauben mit grosser Freude und vollkommenem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes wachse.“ (Römer 15.13)

Christian Rüfenacht

Unfall mit einer Kuh

Regionaler Bauerntag in Estavayer-le-Lac, 27. Februar 2016

An einem Sonntag im Oktober 2015 ging ich auf die Weide, um eine Kuh zu holen, die frisch abgekalbt hatte. Ich ging mit der Kuh und ihrem frischgeborenen Kalb ruhig heimwärts. Plötzlich griff die Kuh mich an, so dass ich zu Boden stürzte. Die Kuh hieb mit ihrem Kopf auf mich ein. Ich hatte grosse Angst und schrie dreimal: „Jesus!“ Die Kuh hörte auf, mich anzugreifen, und ich konnte ohne zu grossen Schaden heimgehen.

Es ist eine Kraft im Namen Jesu!

Francine Pichonnat

Gebet

Regionaler Bauerntag in Estavayer-le-Lac, 27. Februar 2016

An unserem Gebetstreffen vom Donnerstag, 6. August 2015, haben wir besonders gebetet, dass die Temperatur sinken möge und der Regen sanft komme, ohne Schaden anzurichten. Am Sonntag, 9. August, erhielten wir 25 Liter Regen. Dieser Regen kam sanft, ein wahrer Segen! Während der folgenden Tage senkte sich die Temperatur, wie wir gebetet hatten. Alles wurde schön grün. Einige Zeit später konnten wir ein schönes Emd mähen und es unter guten Bedingungen einlagern.

Ich glaube, dass der Schlüssel dazu das gemeinsame Gebet war (Wir waren ungefähr 25 Leute im Gebet).

Ich danke dem Herrn, der unsere Gebete erhört hat!

Francine Pichonnat

Tolle Kirschernte trotz starkem Regen

Tolle Kirschernte trotz Starkregen

„Eine große Kirschenernte stand uns in diesem Jahr bevor. Die Kirschen waren reif zur Ernte und es setzte tagelang unaufhörlicher Regen ein. Wir haben dann die Früchte Gott übergeben. Überrascht stellten wir fest, dass der Regen kaum Schaden angerichtet
hat. Wir können nur staunen und unserem Vater im Himmel danken wie liebevoll er für seine Kinder sorgt.“

Marlies & Michael

Zeugnis im Alltag

Fritz hatte eine kranke Kuh. Bei der Milchannahme sagte ich ihm, dass ich gleich zum beten und ölen vorbeikomme. Mit Hirtenstab und Ölflasche fuhr ich nun zu Fritz. Bei dessen Nachbar machte ein junger Bursche Aushilfsarbeiten. Er war etwas spät dran und fuhr unachtsam auf die Strasse hinaus. Er hatte sogar vergessen die Milchkannen auf der Frontschaufel des Traktors anzubinden. Da er keinen Vortritt aus der Hofeinfahrt hatte, musste er beim Einbiegen in die Strasse anhalten. Das Bremsmanöver war zu brüsk und so sind die vier vollen Milchkannen auf die Strasse gefallen und haben eine regelrechte Milchschwemme verursacht. Roger, so heisst der junge Mann, begann über sein Missgeschick zu fluchen. Ich sagte Ihm, dass er nicht fluchen solle und probierte ihn zu trösten. Meine Frau hatte danach die Idee, dass wir am Abend von unserer Milch auch vier Kannen auf den Nachbar absaugen lassen sollten. Ich ging zu Roger, dem jungen Mann, und sagte Ihm, dass wir den Schaden, der ihm entstanden sei, übernommen hätten. Der traute seinen Augen nicht. Ich sagte Ihm, dass er ein toller, junger Mann sei und mein Chef (Gott) könne mir das mehr als nur entschädigen.

Auch wenn mich dieser Morgen etwas gekostet hat, hat diese Handlung sehr viel ausgelöst, auch wenn ich kurzfristig nichts zu sehen bekam.

Mich hat die Idee meiner Frau, den Schaden zu ersetzen, begeistert. Auch wenn die Schuld nicht bei mir lag, hat diese Handlung in meiner Denkweise etwas verändert. Durch dieses Ereignis hatte ich auch die Möglichkeit von Gottes Güte zu erzählen. Halleluja!

Karl

Steh auf! REGIONALER BAUERNTAG Estavayer-le-lac

Am 1. Januar 2013 entdecke ich am Morgen einen Stier in einer sehr schlechten Lage in einer Liegeboxe. Mit Hilfe meines Sohnes und eines Staplers befreien wir ihn aus seiner ungewollten Lage. Bald merken wir, dass er an einem Nervenproblem leidet. Die Befehle des  Gehirns an die Glieder funktionieren nicht mehr richtig und das Tier fällt immer wieder zu Boden.

Von diesem Augenblick an bete ich für den Stier. Es scheint, dass das Gebet keine Wirkung hat, denn sein Zustand verschlechtert sich von Stunde zu Stunde. Ich bin mir des schlimmen Zustandes bewusst und versuche vergeblich, verschiedene Metzger zu erreichen, aber keiner ist in der Lage, eine Notschlachtung vorzunehmen.

Somit nehme ich Kontakt auf mit einem Freund aus dem Bauerngebetskreis, der etwas vom Schlachten versteht. Welche Überraschung! Mein Freund antwortet mir: Du musst das Tier nicht schlachten. Wir werden zusammen beten, und du und deine Frau, macht eine Ölsalbung gemäss Jakobus 5.

Der Glaube meines Bruders in Christus veranlasste mich dazu, über die Krankheit Autorität zu nehmen und dem Stier im Namen Jesu zu befehlen, zu STEHEN. Und das Wunder geschah. Am Abend stand der Stier immer noch. Am nächsten Morgen stand er schon, am Mittag ebenfalls und am folgenden Abend immer noch. Dann war ich drei Tage abwesend. Bei meiner Rückkehr sagte mir mein Sohn: Es geht ihm gut, aber ich habe ihn nie liegen gesehen. Nach einigen weiteren Tagen des Beobachtens mussten wir uns bewusst werden: Er blieb stehen!

Ein Bruder aus der Kirche erinnerte mich daran, dass Elia betete, und kein Tropfen Regen fiel bis zu dem Tag, als er um Regen bat. Also dankte ich Gott, dass er seine Macht gezeigt hatte und den Stier aus seiner Lage befreien werde. Und der Stier legte sich. Es ist ÜBERNATÜRLICH, dass ein Stier während neun Tagen stehenbleibt, ohne abzuliegen.

Als ich später dieses Tier in den Direktverkauf gab, sagte mir ein Pfarrer aus Freiburg: Ich möchte auch Fleisch von diesem  Tier haben, denn es ist gut, ein Wunder im Gefrierschrank zu haben!
Christian

Dank Gebet kamen die Rinder zurück

Ich möchte gern, um Gott zu ehren, ein kurzes Zeugnis geben. Es überwältigt mich, wie er zu uns redet, so dass wir es verstehen können.

Als ich aus der Schule kam, wusste ich vielleicht nicht sehr viel. Aber ich wusste, dass ich einen Bauern heiraten wollte. Ich habe den jungen Männern immer auf die Finger geschaut, um herauszufinden, ob es eventuell ein Bauer war.
Durch schwierige Umstände, auf die ich nicht näher eingehen möchte, ist mir dann später die Freude abhanden gekommen. Ich habe mich letztes Jahr mit der geplanten Hofübernahme schwer getan. 

An einem Tag im letzten November, als es hier schneite, mochte unser 6-jähriger Bub fast nicht warten, um den Schnee wegzuräumen. Auch im Auslauf bei den Rindern musste ich ihm die Türe öffnen, um den Schnee zu räumen.

Mein Mann hat den alten Stall zu einem Laufstall umgeändert und die Rinder waren erst gerade eingestallt worden. Wie ich eben bin, mit den Gedanken nicht immer nur auf dem Bauernbetrieb, liess ich etwa eine Stunde später die Tiere aus dem Fressgitter und dachte keinen Moment mehr daran, dass die Türe beim Auslauf noch offen stand.
Glücklicherweise wollte ich mir noch kurz ein Bild machen, wie sie draussen im Auslauf aussahen - aber, oh Schreck, da bemerkte ich, dass ich eben die Türe nicht zugemacht hatte.
Drei der Rinder hatten das schon bemerkt, hielten ihre Schwänze in die Höhe und suchten das Weite, weiter und weiter. Vom Land des einen Nachbarn schon in das des nächsten.

Was mache ich bloss? habe ich mich gefragt. Zuerst spannte ich ein paar Schnüre zusammen. Aber was will ich mit 5 Metern Schnur, wenn die Tiere so weit weg sind? „Herr hilf mir, du siehst, dieser Morgen ist sonst noch randvoll. Ich kann nicht den ganzen Vormittag diesen Rindern nachspringen.“
Dann rief ich bei den Schwiegereltern an,  ob sie mir helfen könnten.
Anschliessend holte ich einen Kessel mit Futterwürfeln und begann, nach den Tieren zu rufen in der Hoffnung, dass sie mich hörten, obwohl mir bewusst war,  dass sie meine Stimme nicht als diejenige Stimme kannten, bei der es etwas Feines geben wird. Das hätte mein Mann tun müssen, aber der war nicht da.

Aber siehe da, die Rinder kehrten um, kamen wie geführt von der Hand eines Höheren, sogar über den Feldweg zurück, traten durch das kleine Tor hinein, das sie nur von ihrer Flucht her kannten, und der Bub konnte noch rasch die Türe schliessen. Als die Schwiegereltern kamen, waren alle Rinder wieder da, und sie meinten,  wir wollten sie zum Narren halten.
Dadurch hat Gott zu mir gesagt: „Siehst du, was mit mir möglich ist. Hör auf, auf dich und deine Möglichkeiten zu schauen, vertraue mir, mit mir kannst du über Mauern springen.“
Edith  

Gottes Schule im Kampf gegen den Habicht / REGIONALER BAUERNTAG Burgdorf

Am Bauerntag in Burgdorf durften wir erzählen, wie Gott unser Gebet erhört hat, und der Habicht unsere Jungtiere im Auslauf wieder in Ruhe gelassen hat.

Nun, fünf Tage nach dem Bauerntag ist der besagte Habicht in die Pouletmasthalle eingedrungen. Er verursachte 162 Erstickungstote. Ich war zu dieser Zeit an einer Sitzung im Vorstand der Pouletproduzenten. Ein Deckenlüfter zerschlug dem Vogel ein Bein und unser Sohn Matthias erschlug ihn danach. Wieder fünf Tage später lag am Abend erneut ein gerupftes Güggeli in der Weide. Der Wildhüter stellte uns eine spezielle Habichtfalle zur Verfügung. Zwei Tage später konnten wir den Räuber Nr.2 lebend fangen. Der Wildhüter lehrte uns, dass wenn der Habicht verängstigt werden kann, er diesen “Ort des Schreckens” zukünftig meiden wird. Nach einer Zeit der Gefangenschaft durfte der verdatterte Kerl wieder in die Freiheit fliegen. Der Habicht besetzt sein Revier auf Lebenszeit. Er lässt auch keine Artgenossen, ausser ein neues Weibchen (in der Falle war das Männchen) eindringen. Wir hoffen jetzt, dass dieser Habicht sich auch an der Lehre des Wildhüters orientiert.

Wir wissen noch nicht wie wir die ganze Geschichte einordnen sollen. Verschiedene Umstände führten dazu, dass der Schaden nur gering ist. Wir haben von viel grösseren Schäden auf anderen Betrieben gehört. Dafür sind wir dankbar und es macht uns Mut mit unserem Schöpfer, Versorger und Erlöser Jesus Christus dran zu bleiben und Ihm alle Ehre zu geben.
Fritz

Wir haben einen treuen Gott! / REGIONALER BAUERNTAG Estavayer-le-Lac

Ich möchte mich vorstellen, damit ihr besser versteht, durch welche Herausforderung Gott mich geführt hat. Als Stadtmädchen, in Neuenburg geboren, hatte ich nicht geplant, Bäuerin zu werden. Bei meiner Konfirmation antwortete ich auf die Frage «Bist zu bereit, den Bund deiner Taufe zu erneuern?» mit «Ja, mit Gottes Hilfe». Ich sollte später in meinem Leben den tiefen Sinn meiner Antwort erfahren.


Vor 17 Jahren ging alles mehr oder weniger gut für mich. Mit meinem Mann arbeitete ich auf dem Bauernhof, wir hatten 4 Kinder und waren erst gerade Grosseltern geworden. An einem Samstagnachmittag holte mich unser Nachbar, weil mein Mann auf dem Feld einen Zusammenbruch erlitten hatte! Aber es war noch schlimmer: mein Mann hatte einen Herzinfarkt erlitten und war gestorben!

Von diesem Zeitpunkt an erfuhr ich, wie Gott in meinem Leben am Werk war und mir Tag für Tag beistand. Ohne es mir lange zu überlegen, aber mit Überzeugung, übernahm ich den Bauernhof und setzte die Erziehung meines damals neunjährigen Sohnes fort. Gott stellte mir die richtigen Personen zur Seite, um mir zu helfen und mich zu beraten. Seit 13 Jahren kann ich mit der Hilfe Gottes rechnen, der mich in den Arbeiten leitet und mir Jahr um Jahr die nötige Kraft schenkt. Wir haben einen treuen Gott! Ich stützte mich auf den Vers meiner Konfirmation, den Psalm 121, und auf einige Lieder: «Ich habe Durst nach deiner Gegenwart», «Ich habe nur dich im Himmel» oder «Dir sei die Ehre». Wenn ich zurückschaue, verstehe ich das grosse Wunder, dass ich alles erledigen konnte, ohne das Gefühl zu haben, dass die Last zu gross war. Gott erledigte die Arbeit für mich. Ich kann sagen: DANKE Herr für deine Stütze und die grosse Liebe, die du für mich hast! Ich habe erkannt, dass das Wort DANKE anders tönte, dass es an Tiefe gewonnen hatte, dass es gefüllt war mit Dankbarkeit für Gott und die Leute, die er mir gesandt hatte, um mir zu helfen.
Geneviève

Versöhnung zwischen den Generationen / REGIONALER BAUERNTAG Estavayer-le-La

Während 36 Jahren litt ich unter dem harten Blick und den harten Worten meiner Schwiegermutter, aber vor allem Tag für Tag unter ihrer Kontrolle.

Ich fühlte mich nie wie in meinem Zuhause. 1998, nach dem Brand unseres Bauernhofes, haben wir das Bauernhaus nach unserem Geschmack neu gebaut, so dass nichts mehr an das alte erinnerte, also keine Erinnerungen an meine Schwiegereltern. Ich fühlte mich endlich zuhause und liess es meine Schwiegereltern auch merken.
 
Es ist nicht leicht, Grenzen zu setzen, ohne sich schuldig zu fühlen. Dreimal und durch verschiedene Personen wurde ich ermutigt, meiner Schwiegermutter einen Brief zu schreiben, ohne sie anzuklagen, aber ihr mein Empfinden auszudrücken. Damit sollte unsere Beziehung wieder hergestellt werden, bevor meine Schwiegermutter in die himmlische Stätte zurückkehrte.

Ich habe gehorcht, und nach einigen Versuchen und mit Hilfe einer Freundin beendete ich den Brief. Nach einem Gebetsabend habe ich mich entschieden, den Brief am nächsten Tag meiner Schwiegermutter zu übergeben. Am folgenden Tag jedoch, gegen 6 Uhr morgens eröffnete mir mein Mann Pierrot, dass seine Mutter da sei. „Ach nein, kann sie uns nicht schlafen lassen!?“, sagte ich ihm. „Liebling, beruhige dich. Sie hat bei uns geschlafen. Sie hat den Arm gebrochen.“
Unter diesen Umständen konnte ich ihr den Brief nicht geben. Ich verstand meinen Gott nicht mehr. Er verlangte von mir, dass ich den Brief schreiben sollte, was mir nicht leicht gefallen ist, und jetzt, was tun?

Zwei Jahre später erlitt meine Schwiegermutter im Winter eine Lungenentzündung. Sie konnte nicht mehr in ihre Wohnung heimkehren. Pierrot beharrte darauf, dass wir sie bei uns aufnehmen. Während 3 Monaten haben wir eine kostbare Zeit vor Gott und mit seinem Wort erlebt. Sanft bereitete Gott alles vor. Ich hatte das Vorrecht, ihr zu sagen, was ich während der letzten Jahre in unserer Beziehung empfunden hatte. Wir haben eine Zeit der Versöhnung erlebt, der gegenseitigen Vergebung. Denn ich war auch nicht immer recht mit ihr gewesen. Wer sich verworfen fühlt, verwirft oft auch selbst.

Ich bin glücklich, euch zu sagen, dass der Fluch „Schwiegermutter und Schwiegertochter passen nicht zusammen“ gebrochen ist, dass das Vergangene geheilt ist.

Ich bin Gott dankbar, dass er mir nicht erlaubte, den Brief zu geben. Gottes Zeiten sind immer die besten.

Heute bin ich selbst Schwiegermutter. Es ist ein Glück, mit meiner Schwiegertochter im gleichen Haus zu wohnen. Wir haben den Vers in 1. Petrus 4,15 in die Tat umgesetzt, sich nicht in die Angelegenheit des andern einzumischen, damit der Friede bewahrt wird.

So können wir die gegenseitigen Ratschläge mit Freude annehmen, weil wir einander respektieren. Wir respektieren das Ja und das Nein: „Ja ist gut, und Nein ist auch gut“.
Chantal

Die Stufen des Glaubens / REGIONALER BAUERNTAG Estavayer-le-Lac

Mit 16 Jahren, während einer Gebetszeit in einem Diakonissenheim, erhielt ich meine erste Vision.

Ich sah im Himmel eine kleine Wolke mit einer offenen Türe. An der Türschwelle stand ein Mann, Jesus. Er schien mir zuzulächeln. Ich stand am Boden und schaute zu ihm hinauf. Da winkte er mir zu, ich solle zu ihm kommen. Ich war natürlich sehr motiviert, aber wie sollte dies möglich sein? Steig herauf, sagte er. Steig herauf!

Ja, aber wie? Die Wolke war unerreichbar. Steig herauf! Setze deinen Fuss auf die erste Stufe. Aber … ich sah keine Stufe. Setze deinen Fuss auf die Stufe! Aus Gehorsam hob ich meinen Fuss und setzte ihn … ins Leere. Im gleichen Augentblick entstand die Stufe materiell unter meinem Fuss. Dies ereignete sich ebenfalls für die zweite und die dritte Stufe. So konnte ich diese unsichtbare Treppe hinaufsteigen, die Stufen bildeten sich Schritt um Schritt.

Durch diese Vision liess mich Gott zum ersten Mal die Realität der Glaubensschritte erleben. Dieses Bild zeigt die intensive Herausforderung, immer weiter in die Richtung von Jesus zu steigen. Dies scheint so einfach zu sein: Ich setze den Fuss ins Leere, und die Stufe erscheint. Ich kann dies bis ins Unendliche erleben, wie ein physisches und geistliches Gesetz. Aber die Herausforderung wird immer grösser, je höher ich steige. Die Schritte ins Leere stellen ein immer grösseres Risiko dar, je höher ich bin. Die Versuchung, wieder hinabzusteigen, wird immer grösser.

Diese Vision hat mich mein ganzes Leben lang begleitet. Es handelt sich um ein spezielles Bild, das mir Jesus gegeben hat, damit ich seinen Ruf und seine Pädagogik gut verstehen kann. Steig herauf! Komm zu mir!
Jean-Michel

Engel auf dem Bauernhof

Letzten Sommer kam eine Freundin zu uns und erzählte, dass sie schon mehrmals Engel gesehen habe, die über unserem Haus und Hof seien. Eine ähnliche Bestätigung hörte ich beim Traktorfahren über eine Vortrags-CD. Der Referent sagte: Verwundert euch nicht, wenn auf euren Höfen Engel auftauchen und euch unterstützen.

In dem Augenblick hörte ich den Heiligen Geist mich fragen: „Hast Du die Engel auch bemerkt? Blitzschnell gingen die letzten Monate an meinem geistigen Auge vorbei. Obwohl über längere Zeit zwei Mitarbeiter auf meinem Hof ausfielen, wusste ich, dass ich diese Zeit, trotz dem  grossem Kälberbestand von 380 Tieren, alleine bewältigen konnte. Ich erlebte, wie mich ein göttlicher Mitarbeiterstab unterstützte und durch getragen hat. Es war für mich eine wunderbare Zeit, wo ich staunte, dass ich keine Anzeichen von ausgebrannt-sein hatte. Ich danke Gott dafür!
Andreas

Kampf dem Kartoffelkäfer

Täglich marschiere ich durch unsere Umgebung. Dabei habe ich gut Zeit, um alle unsere Felder und Wiesen zu segnen und die der Nachbarn grad auch.
Im Juni sah ich dann, wie die Kartoffelkäfer sich daran machten, an einer Ecke des Feldes die Blätter der Frühkartoffeln zu verspeisen. Das machte mich wütend und ich blieb stehen und sagte laut: In Jesu Name ihr Käfer fallt tot herunter, denn dieses Feld habe ich Gott geweiht und es ist sein Eigentum, ihr habt kein Anrecht es zu zerstören!
Am nächsten Tag war ich sprachlos, denn ich fand keine Käfer mehr. Das hatte ich gar nicht erwartet (leider). Ohne einen grossen Glauben vorzuweisen, hat Gott auf meine Worte hin das Gewünschte getan. Unfassbar für mich.

Nicht genug mit diesem Wunder. Vor vier Tagen war eine andere Ecke dieses Feldes übersät mit fressenden Kartoffelkäfern. Ermutigt durch das erste Mal "schickte" ich auch dies in Jesu Name in den Tod. Und? Am nächsten Tag frassen sie immer noch. Diesmal musste ich dreimal beten. Aber heute fand ich keinen Käfer mehr. Das ist unser Gott! Ich werde nun mutiger weiter Gottes Segen über die Felder sprechen.

Susanne

Gottes Schutz

Über dem See leuchtet ein helles, von hinten noch sonnenbeschienenes Band, darüber liegt eine dicke, bedrohlich schwarze Gewitterwolkendecke und von Nordwesten naht stürmisch eine weisse Gewitterfront. Noch selten habe ich ein so eindrückliches und auch furchteinflössendes Wolkenspiel gesehen. Das wird ein fürchterliches Gewitter mit Hagel bringen, schiesst es mir durch den Kopf. Eilends hole ich unseren „Gebetsstab“ aus dem Haus. Nicht dass ich ihm Macht zutraue, aber er erinnert mich immer wieder daran, dass wir Gott um seine Hilfe bitten dürfen. Ich stelle mich in den einsetzenden Regen hinaus, gebiete Sturm und Hagel in Jesu Namen Einhalt und erbitte Schutz für Menschen, Tiere, Haus, Hof und Felder… und ich staune. Augenblicklich löst sich die Hagelfront auf und geht in einen sanften Landregen über. Gott sei Dank!

Ich habe den Eindruck, der Hagel könnte etwa vor unserem nördlichsten Feld aufgehört haben. Was finden wir vor? Auf der einen Feldwegseite liegen viele vom Hagel zerhackte Blätter und auf der anderen Seite beginnt unser unversehrtes Rapsfeld. Eine Riesenermutigung für uns und ein noch grösserer Dank an unseren grossen Schöpfergott! Diese geniale Ermutigung erleben wir in einer belastenden Situation. Gestern vor drei Jahren wurden mein jüngster Bruder operiert: Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit drei Jahren sind wir täglich intensiv am Beten für seine Genesung. Vor drei Tagen nun die erschütternde Nachricht; der Krebs scheint erneut zu wachsen. Wir bangen, hoffen und beten weiter mit seiner Frau und den vier minderjährigen Kindern. In meinem Herzen kommt die Gebetsermutigung an; bete treu weiter und vertraue mir, ich höre jedes deiner Gebete – und zwar sofort, nicht erst irgendwann! 

Donnerstags darauf: Diese Woche gibt’s jeden Tag einen kleinen Regen. Darum auch heute; Wäsche von der Leine und Sonnenschirm unters Dach und schon fallen die ersten Tropfen. Unsere beiden Söhne sind gerade in der Nähe und kommen zu mir: Mueti, es sieht nach Hagel aus, du musst wieder beten! Ja, ich beginne zu beten und gleichzeitig fallen auch schon die ersten Hagelkörnen … und diese sind auch schon die letzten. Die Leitung zu unserem Herrn ist sehr kurz! Herzlichen Dank unserem grossen Gott! Meine Gedanken gehen zu unseren nördlichsten Feldern, über die der Hagel diesmal mit grosser Sicherheit bereits gezogen ist. Beim Augenscheinnehmen stellen wir fest, dass es den Raps ordentlich ausgedroschen hat, aber die daneben liegenden Weizen- und Zuckerrübenfelder in ganzer Pracht und Fülle unversehrt dastehen. Pikantes Detail, welches ich an diesem Abend erfahre: beim BG-Zusammenschluss mit meinem kranken Bruder ist die Abmeldung seiner Hagelversicherung untergegangen - und diese Police versichert explizit nur noch unsere Rapsfelder. Unser Versorger ist treu, was auch kommen mag! Nichts ist IHM unmöglich! IHM allein ist alle Ehre und aller Dank!
Elisabeth

Gottes Kartoffelernte

Letztes Jahr habe ich die Kartoffelsorte Amandine auf drei verschiedenen Parzellen mit total vier Hektaren angebaut. Gepflanzt habe ich an drei verschiedenen Terminen.

Unser Käufer stellte grosse Anforderungen an die Grösse der Kartoffeln. Übergrössen waren nicht gefragt. Die Wunschgrössen sind unter 47x47 mm, wobei der Anteil Kleinsortierung (Patatli) von bis max. 35x35 mm einen Anteil von 30 % betragen sollten. Da stellte sich die Frage, wie das der Meisterlandwirt richtig planen soll!?

Ich habe meine Amandine Gott in Sachen Pflanzung, Regen, Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung, Wachstum und Kaliberwünsche anvertraut.

Bei der Ernte 2011 waren die Erträge sehr gut, sehr schön alles hervorragend, nur die Knollengrössen waren nicht marktgerecht. Die Kartoffellieferungen von drei verschiedenen Ernteterminen hatten aber alle nur zwischen 10 bis 20 % „Patatli“-Anteil, also sehr deutlich unter dem Wunsch von 30 %. Es war für uns sehr enttäuschend.

Alle Kartoffeln wurden in die Kühlräume eingelagert und dann Woche für Woche dem Markt zugeliefert. Bei der Auslagerung werden die Knollen gewaschen, kalibriert, sortiert, gewogen und abgepackt.

Ende Jahr erhielt ich, nach etwa fünf Monaten Lagerung, die Abrechnung der ganzen Kartoffelernte. Zu meinem Erstaunen hat sich die Lagerung sehr positiv auf die Kalibrierung ausgewirkt: Nach fünf Monaten in den klimatisierten Zellen, in der Dunkelheit der geheimnisvollen Finsternis hat sich ein wahres Wunder ereignet.

Die drei Posten wiesen nun Anteile von 34.12 %, 29.91 % und 18.60 % „Patatli“ aus. Wenn man nun den Mittelwert der drei Posten ermittelt so kommt man sage und schreibe auf einen „Patatli“ Anteil von 30.049 %. Gott hat wirklich alles in seiner Hand und in seiner Macht. Die beste Aufteilung der Kartoffelgrösse und somit der beste Ertrag wurde erreicht.

Ich danke Dir Du grosser Gott für diese wunderbare Lehre der Geduld, der Liebe und des Vertrauens. So lege ich mein Leben in die Hand Gottes wie die Kartoffeln in Gottes Erde.

Ernest

Das Warten hat sich gelohnt

Eine neue Bauerngebetszelle ist geboren. Vor drei Jahren war ich an der ersten Bauernkonferenz dabei. Am Samstagmorgen als ich damals in die Halle eintrat wurde ich so fest berührt, dass mir eine halbe Stunde lang die Tränen einfach so herunter flossen. Das war so schön und hat seither so vieles verändert.
Seit diesem Samstag war es mir ein Anliegen, dass wir in unserem Dorf ein Bauerngebet machen könnten. Leider stiess ich nur auf taube Ohren. Aber am 8. Januar diesen Jahres kam Fritz, auch ein Bauer aus unserem Dorf, und sagte, er möchte mithelfen ein Bauerngebet zu starten. Halleluja! Gestern Abend ist nun diese Gebetszelle geboren worden. Am Morgen bekam ich noch den Bibelvers aus Zephania 2.7 Denn der Herr ihr Gott wird Erbarmen mit ihnen haben und ihr Schicksal zum Guten wenden.
Ja eine herrliche Zusage haben wir da zum Start erhalten.
Es hat sich so vieles zum Guten gewendet seit dem Start der Bauernkonferenz, ja es ist eine neue Zeit angebrochen und ich möchte Euch Danke sagen dass Ihr Euch auf dieses Wagnis eingelassen habt. Gott möge Euch mit aller Kraft und Gunst segnen einen heiligen Regen möge sich über die ganze Schleife ergiessen!
Karl 

Wunder im Milchviehstall

Der Zellzahlenwert in der Milch liegt bei uns im Durchschnitt zwischen 100‘000 und 150‘000 Zellen/ml. Mitte September stieg der Wert auf über 200‘000. Wir haben darauf die betroffenen Kühe mit Antibiotika behandelt. Die erhoffte Senkung der Zellzahlen blieb aus. Im Gegenteil am 20. Oktober 2011 flatterte die 1. Beanstandung der Milchprobe mit 477‘000 Zellen/ml ins Haus (Grenzwert 350‘000 Zellen/ml). Wir waren ratlos. Alois Burger ermutigte uns, nicht aufzugeben und die Kühe zu segnen und zu salben Wir baten unsere Eltern und Martins Bruder um Unterstützung. So trafen wir uns am 27. Oktober 2011 abends um 9 Uhr im Stall. Wir beteten und sprachen Gottes Sieg über diesem Stall aus. Danach haben wir gemeinsam für jede einzelne, kranke Kuh gebetet und sie anschliessend gesalbt.

In der darauf folgenden Woche haben wir alle Milch abgeliefert, keine Kuh mehr behandelt und keine geschlachtet. Genau 7 Tage später kam dann das nächste Milchprobenresultat mit 277‘000 Zellen/ml. Die darauf folgenden Milchproben ergaben ein Resultat von 122‘000 Zellen/ml und die nächste nur noch mit 73‘000 Zellen/ml. Halleluja! Gott gehört alle Ehre.

Martin und Nicole

Gebetserfahrungen einer Bauerngebetsgruppe

Vor ca. zwei Jahren trafen wir uns das erste Mal mit anderen Bauern aus dem Raum Bözberg zum Gebet. Dies nachdem ich diese Idee schon einige Jahre in mir herumgetragen hatte und nicht wusste wie ich sie realisieren sollte. Den endgültigen Kick mit einer Gebetsgruppe speziell für Bauern zu starten, gaben mir aber die erste Bauernkonferenz in Winterthur sowie ein Freund von mir. Bei meiner täglichen Arbeit sah ich die vielen Nöte und Sorgen in unseren Bauernfamilien. Vieles davon wurde an mich herangetragen und ich wusste auch keine Lösung dafür - ausser, dass wir einen Herrn im Himmel haben, Jesus der jeden von uns persönlich kennt und dem wir alle unsere Sorgen und Nöte bringen können - und der die Lösung für unsere Probleme bereits kennt. 

Was wir in unserer Gebetsgruppe in diesen zwei Jahren erleben durften, übersteigt meine kühnsten Erwartungen, aber es zeigt auch, dass unser Gott immer noch derselbe ist. Er ist die Liebe, er ist treu, er will uns helfen und er erwartet, dass wir ihm unser totales Vertrauen schenken.

Einige Beispiele:

Eine Kuh hatte eine sehr schwere Euterentzündung. Der Tierarzt wurde beigezogen und behandelte sie, sagte aber zum Bauern, dass sie möglicherweise geschlachtet werden müsse. Der Bauer war über diesen Bericht voller Sorgen, war es doch eine seiner besten Kühe. Wir brachten das im Gebet vor Gott und eine Woche später kam der erlösende Bericht, die Kuh war wieder vollständig gesund.

Ein Mitglied unserer Gebetsgruppe hätte so gerne eine Frau gefunden, doch er fand nie die Richtige. Wir alle renkten uns die Köpfe aus, wer wohl hier die Richtige wäre, aber uns kam niemand in den Sinn. Auch dieses Problem legten wir im Gebet vor Gott und siehe da, bald lernte er eine Frau kennen, die perfekt zu ihm passt.

Wir haben erlebt wie jemand von seinen Rückenschmerzen geheilt wurde. Ein anderer hatte während Jahren psychische Probleme und in seiner Ehe lief alles schlecht. Gott schenkte Linderung und er ist heute zusammen mit seiner Frau auf einem guten Weg.

Im Frühling 2011 litt die ganze Schweiz unter extremer Trockenheit. Auf dem Bözberg ist es ohnehin auch in normalen Jahren trocken, doch dieses Jahr war es katastrophal. Alle Wiesen waren rot. An einen zweiten Grasschnitt war nicht zu denken. Woher sollte das Futter für die Tiere genommen werden? Die Wintergerste war lausig, gelinde gesagt, der Mais - einige einzelne Stengel. Wir beteten auch dafür und dankten Gott für eine super Ernte. Dann kam die Gerstenernte. Röbi vom Bözberg telefonierte mir ganz begeistert, er hätte seine Gerste gedroschen. Er habe nur einen Wagen für den Mähdrescher hingestellt, der reiche ja bei weitem. Aber er hat die Rechnung ohne den Wirt respektive unseren Gott gemacht. Der Mähdrescherfahrer telefonierte ihm während seiner Arbeit und Röbi musste sofort einen zweiten Getreidewagen bringen. Der Ertrag war über alle Massen gut.

Peter

Gemeinsames Gebet

Wir betreiben unseren Hof mit Milchwirtschaft und Schweinezucht- und Mast in einer Betriebsgemeinschaft mit Martins Eltern und seinem Bruder Remo. Ermutigt durch die letzte Bauernkonferenz begannen wir im April 2011 mit unserem „BG-Zmorge“. Wir frühstücken jeden Montag zusammen, besprechen die Woche und beten für die aktuellen Anliegen und Arbeiten. Wir spüren, dass Gott uns mehr Liebe und Toleranz für einander schenkt und die Generationenkonflikte weniger werden. Wir erleben Gottes Segen in unserer Zusammen-arbeit.

Martin und Nicole

Überschwemmter Kartoffelacker

Beim Aufschöpfen der täglichen Ration Futterkartoffel für die Kühe entdeckte ich ein faule Kartoffel. Das ist an und für sich nichts Spektakuläres, doch plötzlich wanderten meine Gedanken zurück:

Ein für uns sensationell schöner Frühling, beste Bedingungen für die Saatbeetvorbereitung und den Start für die Kartoffeln. Es war mir bewusst, dass es ein Wagnis war, in diesem Moorboden Ackerbau zu machen. So freuten wir uns an dem trockenen Frühling. Bald war unser Kartoffelacker einer der schönsten. In der zweiten Junihälfte kamen dann die Kartoffelkäfer. Mit Stab und Öl haben wir das Feld umrundet und gebetet. Wir waren überzeugt, dass es eine Superernte geben würde.
Dann kam der Juli und damit kamen die Niederschläge. Das Feld trocknete nicht mehr ab. Eigentlich müsste ich die Stauden vernichten, damit die Krautfäule nicht in die Knollen gelangt, doch an ein Befahren des Feldes war nicht zu denken. Dann kam die letzte Juliwoche. Über unserem Dorf trafen zwei Gewitterzellen aufeinander. Es gibt Zahlen, die sprechen von 80 mm Niederschlag in 20 Minuten. Der Bach trat über die Ufer und neben zahlreichen Kellern, Strassen und einer Gärtnerei wurde auch ein Teil unseres Kartoffelackers geflutet. Die Kämme waren flach geschwemmt, die Kartoffeln entweder im Wasser oder an der Oberfläche am Licht.
Einen Monat später versuchten wir zu ernten. Der Boden war immer noch nass, doch wir durften nicht länger warten. Wohl oder übel strapazierten wir nicht nur den Boden, sondern auch unsere Seele. Viele Kartoffeln waren faul, viele angefressen oder grün, ich machte mir schon Gedanken, den Kartoffelanbau aufzugeben. Ein grosses Erstaunen gab es dann beim Sortieren: Wir konnten die gleiche Menge Qualitätskartoffeln für den Verkauf einlagern wie im Jahr zuvor. Obwohl alles dagegen spricht, sind die Kartoffeln gesund, kein Weiterfaulen am Lager, wie wir befürchtet haben. Wie ist das nur möglich?
Beschämt stelle ich fest, dass ich in Erwartung einer Jahrhunderternte und eines Grosserfolges die (grossen) Wunder am Wegrand beinahe verpasse. Wie viel ich wohl schon unwiderruflich übersehen habe? Gib uns unser täglich Brot …  Das kann und wird unser Gott noch allemal,  auch mit Überschwemmung, und mehr benötige ich im Grunde genommen ja gar nicht. Danke Herr, ich habe noch viel zu lernen!

Andreas

Der Regen kam übernatürlich

Im Sommer 2003 erlebten wir, wie der Vater im Himmel unsere sehr trockenen Felder und Äcker ohne Wolken bewässerte. Das Emd hatten wir unter Dach. Ich war auf dem Feld. Seit Wochen war stechende Hitze. Da kniete ich auf die Erde und schrie zum Herrn! „Es kann doch nicht sein, dass alles verdorrt, wir brauchen Regen!“ An diesem Tag regnete es bei uns ohne Wolken 15mm! Nicht weit von uns regnete es nur 3mm.

Aus dem Emmental

Unser Birnbaum blühte wieder

Im letzten Jahr hat unser Hanslibirnbaum keine einzige Birne getragen und sein Laub war gar nicht schön, obwohl wir in anderen Jahren so viele Birnen ernten konnten und viele verschenken durften. Vor eineinhalb Jahren hörte ich das Zeugnis aus dem Thurgau, wo eine Obstanlage durch Gebet von Feuerbrand frei wurde. Dass man sogar für Bäume beten kann, wäre mir selber nicht in den Sinn gekommen! Also ging ich oft zu meinem Baum und betete, dass er im kommenden Frühling wieder Blätter habe und Birnen ansetzen würde. Und siehe da: im Frühling blühte der Baum, machte schöne gesunde Blätter und trug im Herbst wieder Hanslibirnen!

Walter

Gottes Segen im Stall

Ich heiratete auf einen Hof, auf dem merkwürdige Unfälle passierten. Diesen Situationen begegnete ich mit vollmächtigem Gebet. Ich betete und segnete beharrlich die Tiere von der Besamung über die Tragzeit bis zur Geburt. Es gab dann erstaunlich viele Zwillings-Kuhkalber. Wir gerieten über dem Kuhkälbersegen von den besten Kühen sogar in Platznot und mussten infolgedessen Tiere verkaufen.
Elisabeth

Die Blackenkäfer gehorchen

Ich hatte eine stark verunkrautete Blackenwiese, die mechanisch und mit beständigem Gebet um Gottes Hilfe in ein ertragreiches  Getreidefeld verwandelt wurde. Die Blacken wurden mehrmals maschinell herausgejätet und an der Sonne zum Verdorren liegen gelassen. Ohne Düngerbeigabe entwickelte sich das Getreide äusserst ertragreich. Die vereinzelten Nachzügler-Blacken konnten sich nicht weiter entwickeln, weil Gott die nötigen Blackenkäfer sandte, welche die Blätter und die Samenstände abfrassen.
Herb

Gottes Augen sehen mehr

Ich bewahrte ein sehr wichtiges Dokument im Tresor auf. Mehrere Tage vor einem Termin, bei dem ich dieses Dokument vorweisen musste, fand ich den Tresorschlüssel nicht mehr. Mit meiner Not ging ich täglich zu Gott, vor allem am Morgen des Termins. Ich schloss die Augen und betete inständig, der Herr möge mir zeigen, wo der Schlüssel liegt. Als ich die Augen wieder öffnete, lag der Schlüssel 60 cm vor mir auf dem Boden. Beim früheren Suchen hätte ich ihn sehen müssen, wenn er dort gewesen wäre.

Erwin

Das gesunde Mutterschwein

In diesem Frühjahr wollten wir unbedingt wieder in den Gottesdienst. Schon dreimal nacheinander wurden wir verhindert, weil wir ein krankes Tier hatten und den Tierarzt benötigten. Aber wir wollten doch so gerne in die Kirche. Wir entschlossen uns, mit dem Stab und dem ÖL, welche wir an der Bauernkonferenz erhalten hatten, zum kranken Schwein zu gehen und unseren himmlischen Vater um Genesung für das Schwein zu bitten. Es war wirklich sehr krank und hatte über 40 Grad Fieber. So taten wir das und gingen daraufhin in den Gottesdienst. Unser himmlischer Vater heilte das Tier und schenkte uns diesen Sommer eine muntere Schar kleiner Ferkel.

Familie Fischer

Gebet im Stall

Mein Mann und ich bewirtschaften einen Betrieb, der auf Tierhaltung ausgerichtet ist. Meine Hauptaufgabe ist es, mich um die Jungtiere unserer Milchkühe zu kümmern.

Seit ein paar Jahren bete ich für meine Schützlinge, sowie auch überhaupt für unseren ganzen Betrieb und alles, was Gott uns anvertraut hat.
Eines unserer Kälber hatte Durchfall und war sehr schwach. Es hatte nicht einmal mehr die Kraft aufzustehen. Ziemlich mutlos segnete ich das Kalb und gebot der Krankheit im Namen Jesus zu gehen. Da hatte ich den Eindruck, dass Gott zu mir sagt: “Bete drei Tage für das Kalb und es wird wieder aufstehn!“ Jeden Morgen konnte ich es kaum fassen, dass das Kalb noch lebte. Es ging ihm wirklich so mies. Aber ich betete weiter! Am dritten Morgen ging es ihm noch nicht besser. Ich verlor beinahe den Mut. Am Abend sah ich zaghaft wieder nach meinem Schützling. Staunend blickte ich auf das stehende Kälbchen! Wow, unser Gott ist wahrhaftig gross! Von diesem Abend an, ging es dem Kleinen zusehends besser, bis es vollends gesundete!
Ich betete für ein Kalb mit Blutarmut. Es wurde gesund, obwohl es der Tierarzt schon abgeschrieben hatte. Heute ist dieses Kalb eines der zutraulichsten Rinder. Wenn ich auf der Weide arbeite, kommt es und heimst sich seine Streicheleinheiten ein. Und es strotzt vor Gesundheit! Halleluja!
Nicht alle unsere kranken Tiere überlebten. Aber ich bin überzeugt, die Tiere brauchen unsere Gebete. Ihren Reaktionen an meine ich auch, dass die Gebete sie ansprechen und die Tiere sie sogar geniessen!
Die ganze Schöpfung seufzt und sehnt sich nach Erlösung! Beten wir dafür!

Karin & Chrigel