Engel auf dem Bauernhof
Letzten Sommer kam eine Freundin zu uns und erzählte, dass sie schon mehrmals Engel gesehen habe, die über unserem Haus und Hof seien. Eine ähnliche Bestätigung hörte ich beim Traktorfahren über eine Vortrags-CD. Der Referent sagte: Verwundert euch nicht, wenn auf euren Höfen Engel auftauchen und euch unterstützen.
In dem Augenblick hörte ich den Heiligen Geist mich fragen: „Hast Du die Engel auch bemerkt? Blitzschnell gingen die letzten Monate an meinem geistigen Auge vorbei. Obwohl über längere Zeit zwei Mitarbeiter auf meinem Hof ausfielen, wusste ich, dass ich diese Zeit, trotz dem grossem Kälberbestand von 380 Tieren, alleine bewältigen konnte. Ich erlebte, wie mich ein göttlicher Mitarbeiterstab unterstützte und durch getragen hat. Es war für mich eine wunderbare Zeit, wo ich staunte, dass ich keine Anzeichen von ausgebrannt-sein hatte. Ich danke Gott dafür!
Andreas
Kampf dem Kartoffelkäfer
Täglich marschiere ich durch unsere Umgebung. Dabei habe ich gut Zeit, um alle unsere Felder und Wiesen zu segnen und die der Nachbarn grad auch.
Im Juni sah ich dann, wie die Kartoffelkäfer sich daran machten, an einer Ecke des Feldes die Blätter der Frühkartoffeln zu verspeisen. Das machte mich wütend und ich blieb stehen und sagte laut: In Jesu Name ihr Käfer fallt tot herunter, denn dieses Feld habe ich Gott geweiht und es ist sein Eigentum, ihr habt kein Anrecht es zu zerstören!
Am nächsten Tag war ich sprachlos, denn ich fand keine Käfer mehr. Das hatte ich gar nicht erwartet (leider). Ohne einen grossen Glauben vorzuweisen, hat Gott auf meine Worte hin das Gewünschte getan. Unfassbar für mich.
Nicht genug mit diesem Wunder. Vor vier Tagen war eine andere Ecke dieses Feldes übersät mit fressenden Kartoffelkäfern. Ermutigt durch das erste Mal "schickte" ich auch dies in Jesu Name in den Tod. Und? Am nächsten Tag frassen sie immer noch. Diesmal musste ich dreimal beten. Aber heute fand ich keinen Käfer mehr. Das ist unser Gott! Ich werde nun mutiger weiter Gottes Segen über die Felder sprechen.
Susanne
Gottes Schutz
Über dem See leuchtet ein helles, von hinten noch sonnenbeschienenes Band, darüber liegt eine dicke, bedrohlich schwarze Gewitterwolkendecke und von Nordwesten naht stürmisch eine weisse Gewitterfront. Noch selten habe ich ein so eindrückliches und auch furchteinflössendes Wolkenspiel gesehen. Das wird ein fürchterliches Gewitter mit Hagel bringen, schiesst es mir durch den Kopf. Eilends hole ich unseren „Gebetsstab“ aus dem Haus. Nicht dass ich ihm Macht zutraue, aber er erinnert mich immer wieder daran, dass wir Gott um seine Hilfe bitten dürfen. Ich stelle mich in den einsetzenden Regen hinaus, gebiete Sturm und Hagel in Jesu Namen Einhalt und erbitte Schutz für Menschen, Tiere, Haus, Hof und Felder… und ich staune. Augenblicklich löst sich die Hagelfront auf und geht in einen sanften Landregen über. Gott sei Dank!
Ich habe den Eindruck, der Hagel könnte etwa vor unserem nördlichsten Feld aufgehört haben. Was finden wir vor? Auf der einen Feldwegseite liegen viele vom Hagel zerhackte Blätter und auf der anderen Seite beginnt unser unversehrtes Rapsfeld. Eine Riesenermutigung für uns und ein noch grösserer Dank an unseren grossen Schöpfergott! Diese geniale Ermutigung erleben wir in einer belastenden Situation. Gestern vor drei Jahren wurden mein jüngster Bruder operiert: Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit drei Jahren sind wir täglich intensiv am Beten für seine Genesung. Vor drei Tagen nun die erschütternde Nachricht; der Krebs scheint erneut zu wachsen. Wir bangen, hoffen und beten weiter mit seiner Frau und den vier minderjährigen Kindern. In meinem Herzen kommt die Gebetsermutigung an; bete treu weiter und vertraue mir, ich höre jedes deiner Gebete – und zwar sofort, nicht erst irgendwann!
Donnerstags darauf: Diese Woche gibt’s jeden Tag einen kleinen Regen. Darum auch heute; Wäsche von der Leine und Sonnenschirm unters Dach und schon fallen die ersten Tropfen. Unsere beiden Söhne sind gerade in der Nähe und kommen zu mir: Mueti, es sieht nach Hagel aus, du musst wieder beten! Ja, ich beginne zu beten und gleichzeitig fallen auch schon die ersten Hagelkörnen … und diese sind auch schon die letzten. Die Leitung zu unserem Herrn ist sehr kurz! Herzlichen Dank unserem grossen Gott! Meine Gedanken gehen zu unseren nördlichsten Feldern, über die der Hagel diesmal mit grosser Sicherheit bereits gezogen ist. Beim Augenscheinnehmen stellen wir fest, dass es den Raps ordentlich ausgedroschen hat, aber die daneben liegenden Weizen- und Zuckerrübenfelder in ganzer Pracht und Fülle unversehrt dastehen. Pikantes Detail, welches ich an diesem Abend erfahre: beim BG-Zusammenschluss mit meinem kranken Bruder ist die Abmeldung seiner Hagelversicherung untergegangen - und diese Police versichert explizit nur noch unsere Rapsfelder. Unser Versorger ist treu, was auch kommen mag! Nichts ist IHM unmöglich! IHM allein ist alle Ehre und aller Dank!
Elisabeth
Gottes Kartoffelernte
Letztes Jahr habe ich die Kartoffelsorte Amandine auf drei verschiedenen Parzellen mit total vier Hektaren angebaut. Gepflanzt habe ich an drei verschiedenen Terminen.
Unser Käufer stellte grosse Anforderungen an die Grösse der Kartoffeln. Übergrössen waren nicht gefragt. Die Wunschgrössen sind unter 47x47 mm, wobei der Anteil Kleinsortierung (Patatli) von bis max. 35x35 mm einen Anteil von 30 % betragen sollten. Da stellte sich die Frage, wie das der Meisterlandwirt richtig planen soll!?
Ich habe meine Amandine Gott in Sachen Pflanzung, Regen, Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung, Wachstum und Kaliberwünsche anvertraut.
Bei der Ernte 2011 waren die Erträge sehr gut, sehr schön alles hervorragend, nur die Knollengrössen waren nicht marktgerecht. Die Kartoffellieferungen von drei verschiedenen Ernteterminen hatten aber alle nur zwischen 10 bis 20 % „Patatli“-Anteil, also sehr deutlich unter dem Wunsch von 30 %. Es war für uns sehr enttäuschend.
Alle Kartoffeln wurden in die Kühlräume eingelagert und dann Woche für Woche dem Markt zugeliefert. Bei der Auslagerung werden die Knollen gewaschen, kalibriert, sortiert, gewogen und abgepackt.
Ende Jahr erhielt ich, nach etwa fünf Monaten Lagerung, die Abrechnung der ganzen Kartoffelernte. Zu meinem Erstaunen hat sich die Lagerung sehr positiv auf die Kalibrierung ausgewirkt: Nach fünf Monaten in den klimatisierten Zellen, in der Dunkelheit der geheimnisvollen Finsternis hat sich ein wahres Wunder ereignet.
Die drei Posten wiesen nun Anteile von 34.12 %, 29.91 % und 18.60 % „Patatli“ aus. Wenn man nun den Mittelwert der drei Posten ermittelt so kommt man sage und schreibe auf einen „Patatli“ Anteil von 30.049 %. Gott hat wirklich alles in seiner Hand und in seiner Macht. Die beste Aufteilung der Kartoffelgrösse und somit der beste Ertrag wurde erreicht.
Ich danke Dir Du grosser Gott für diese wunderbare Lehre der Geduld, der Liebe und des Vertrauens. So lege ich mein Leben in die Hand Gottes wie die Kartoffeln in Gottes Erde.
Ernest
Das Warten hat sich gelohnt
Plötzlich macht es plupp ... und eine neue Bauerngebetszelle ist geboren.
Vor drei Jahren war ich an der ersten Bauernkonferenz dabei. Am Samstagmorgen als ich damals in die Halle eintrat wurde ich so fest berührt, dass mir eine halbe Stunde lang die Tränen einfach so herunter flossen. Das war so schön und hat seither so vieles verändert.
Seit diesem Samstag war es mir ein Anliegen, dass wir in unserem Dorf ein Bauerngebet machen könnten. Leider stiess ich nur auf taube Ohren. Aber am 8. Januar diesen Jahres kam Fritz, auch ein Bauer aus unserem Dorf, und sagte, er möchte mithelfen ein Bauerngebet zu starten. Halleluja! Gestern Abend ist nun diese Gebetszelle geboren worden. Am Morgen bekam ich noch den Bibelvers aus Zephania 2.7 Denn der Herr ihr Gott wird Erbarmen mit ihnen haben und ihr Schicksal zum Guten wenden.
Ja eine herrliche Zusage haben wir da zum Start erhalten.
Es hat sich so vieles zum Guten gewendet seit dem Start der Bauernkonferenz, ja es ist eine neue Zeit angebrochen und ich möchte Euch Danke sagen dass Ihr Euch auf dieses Wagnis eingelassen habt. Gott möge Euch mit aller Kraft und Gunst segnen einen heiligen Regen möge sich über die ganze Schleife ergiessen!
Karl
Wunder im Milchviehstall
Der Zellzahlenwert in der Milch liegt bei uns im Durchschnitt zwischen 100‘000 und 150‘000 Zellen/ml. Mitte September stieg der Wert auf über 200‘000. Wir haben darauf die betroffenen Kühe mit Antibiotika behandelt. Die erhoffte Senkung der Zellzahlen blieb aus. Im Gegenteil am 20. Oktober 2011 flatterte die 1. Beanstandung der Milchprobe mit 477‘000 Zellen/ml ins Haus (Grenzwert 350‘000 Zellen/ml). Wir waren ratlos. Alois Burger ermutigte uns, nicht aufzugeben und die Kühe zu segnen und zu salben Wir baten unsere Eltern und Martins Bruder um Unterstützung. So trafen wir uns am 27. Oktober 2011 abends um 9 Uhr im Stall. Wir beteten und sprachen Gottes Sieg über diesem Stall aus. Danach haben wir gemeinsam für jede einzelne, kranke Kuh gebetet und sie anschliessend gesalbt.
In der darauf folgenden Woche haben wir alle Milch abgeliefert, keine Kuh mehr behandelt und keine geschlachtet. Genau 7 Tage später kam dann das nächste Milchprobenresultat mit 277‘000 Zellen/ml. Die darauf folgenden Milchproben ergaben ein Resultat von 122‘000 Zellen/ml und die nächste nur noch mit 73‘000 Zellen/ml. Halleluja! Gott gehört alle Ehre.
Martin und Nicole
Gebetserfahrungen einer Bauerngebetsgruppe
Vor ca. zwei Jahren trafen wir uns das erste Mal mit anderen Bauern aus dem Raum Bözberg zum Gebet. Dies nachdem ich diese Idee schon einige Jahre in mir herumgetragen hatte und nicht wusste wie ich sie realisieren sollte. Den endgültigen Kick mit einer Gebetsgruppe speziell für Bauern zu starten, gaben mir aber die erste Bauernkonferenz in Winterthur sowie ein Freund von mir. Bei meiner täglichen Arbeit sah ich die vielen Nöte und Sorgen in unseren Bauernfamilien. Vieles davon wurde an mich herangetragen und ich wusste auch keine Lösung dafür - ausser, dass wir einen Herrn im Himmel haben, Jesus der jeden von uns persönlich kennt und dem wir alle unsere Sorgen und Nöte bringen können - und der die Lösung für unsere Probleme bereits kennt.
Was wir in unserer Gebetsgruppe in diesen zwei Jahren erleben durften, übersteigt meine kühnsten Erwartungen, aber es zeigt auch, dass unser Gott immer noch derselbe ist. Er ist die Liebe, er ist treu, er will uns helfen und er erwartet, dass wir ihm unser totales Vertrauen schenken.
Einige Beispiele:
Eine Kuh hatte eine sehr schwere Euterentzündung. Der Tierarzt wurde beigezogen und behandelte sie, sagte aber zum Bauern, dass sie möglicherweise geschlachtet werden müsse. Der Bauer war über diesen Bericht voller Sorgen, war es doch eine seiner besten Kühe. Wir brachten das im Gebet vor Gott und eine Woche später kam der erlösende Bericht, die Kuh war wieder vollständig gesund.
Ein Mitglied unserer Gebetsgruppe hätte so gerne eine Frau gefunden, doch er fand nie die Richtige. Wir alle renkten uns die Köpfe aus, wer wohl hier die Richtige wäre, aber uns kam niemand in den Sinn. Auch dieses Problem legten wir im Gebet vor Gott und siehe da, bald lernte er eine Frau kennen, die perfekt zu ihm passt.
Wir haben erlebt wie jemand von seinen Rückenschmerzen geheilt wurde. Ein anderer hatte während Jahren psychische Probleme und in seiner Ehe lief alles schlecht. Gott schenkte Linderung und er ist heute zusammen mit seiner Frau auf einem guten Weg.
Im Frühling 2011 litt die ganze Schweiz unter extremer Trockenheit. Auf dem Bözberg ist es ohnehin auch in normalen Jahren trocken, doch dieses Jahr war es katastrophal. Alle Wiesen waren rot. An einen zweiten Grasschnitt war nicht zu denken. Woher sollte das Futter für die Tiere genommen werden? Die Wintergerste war lausig, gelinde gesagt, der Mais - einige einzelne Stengel. Wir beteten auch dafür und dankten Gott für eine super Ernte. Dann kam die Gerstenernte. Röbi vom Bözberg telefonierte mir ganz begeistert, er hätte seine Gerste gedroschen. Er habe nur einen Wagen für den Mähdrescher hingestellt, der reiche ja bei weitem. Aber er hat die Rechnung ohne den Wirt respektive unseren Gott gemacht. Der Mähdrescherfahrer telefonierte ihm während seiner Arbeit und Röbi musste sofort einen zweiten Getreidewagen bringen. Der Ertrag war über alle Massen gut.
Peter
Gemeinsames Gebet
Wir betreiben unseren Hof mit Milchwirtschaft und Schweinezucht- und Mast in einer Betriebsgemeinschaft mit Martins Eltern und seinem Bruder Remo. Ermutigt durch die letzte Bauernkonferenz begannen wir im April 2011 mit unserem „BG-Zmorge“. Wir frühstücken jeden Montag zusammen, besprechen die Woche und beten für die aktuellen Anliegen und Arbeiten. Wir spüren, dass Gott uns mehr Liebe und Toleranz für einander schenkt und die Generationenkonflikte weniger werden. Wir erleben Gottes Segen in unserer Zusammen-arbeit.
Martin und Nicole
Überschwemmter Kartoffelacker
Beim Aufschöpfen der täglichen Ration Futterkartoffel für die Kühe entdeckte ich ein faule Kartoffel. Das ist an und für sich nichts Spektakuläres, doch plötzlich wanderten meine Gedanken zurück:
Ein für uns sensationell schöner Frühling, beste Bedingungen für die Saatbeetvorbereitung und den Start für die Kartoffeln. Es war mir bewusst, dass es ein Wagnis war, in diesem Moorboden Ackerbau zu machen. So freuten wir uns an dem trockenen Frühling. Bald war unser Kartoffelacker einer der schönsten. In der zweiten Junihälfte kamen dann die Kartoffelkäfer. Mit Stab und Öl haben wir das Feld umrundet und gebetet. Wir waren überzeugt, dass es eine Superernte geben würde.
Dann kam der Juli und damit kamen die Niederschläge. Das Feld trocknete nicht mehr ab. Eigentlich müsste ich die Stauden vernichten, damit die Krautfäule nicht in die Knollen gelangt, doch an ein Befahren des Feldes war nicht zu denken. Dann kam die letzte Juliwoche. Über unserem Dorf trafen zwei Gewitterzellen aufeinander. Es gibt Zahlen, die sprechen von 80 mm Niederschlag in 20 Minuten. Der Bach trat über die Ufer und neben zahlreichen Kellern, Strassen und einer Gärtnerei wurde auch ein Teil unseres Kartoffelackers geflutet. Die Kämme waren flach geschwemmt, die Kartoffeln entweder im Wasser oder an der Oberfläche am Licht.
Einen Monat später versuchten wir zu ernten. Der Boden war immer noch nass, doch wir durften nicht länger warten. Wohl oder übel strapazierten wir nicht nur den Boden, sondern auch unsere Seele. Viele Kartoffeln waren faul, viele angefressen oder grün, ich machte mir schon Gedanken, den Kartoffelanbau aufzugeben. Ein grosses Erstaunen gab es dann beim Sortieren: Wir konnten die gleiche Menge Qualitätskartoffeln für den Verkauf einlagern wie im Jahr zuvor. Obwohl alles dagegen spricht, sind die Kartoffeln gesund, kein Weiterfaulen am Lager, wie wir befürchtet haben. Wie ist das nur möglich?
Beschämt stelle ich fest, dass ich in Erwartung einer Jahrhunderternte und eines Grosserfolges die (grossen) Wunder am Wegrand beinahe verpasse. Wie viel ich wohl schon unwiderruflich übersehen habe? Gib uns unser täglich Brot … Das kann und wird unser Gott noch allemal, auch mit Überschwemmung, und mehr benötige ich im Grunde genommen ja gar nicht. Danke Herr, ich habe noch viel zu lernen!
Andreas
Der Regen kam übernatürlich
Im Sommer 2003 erlebten wir, wie der Vater im Himmel unsere sehr trockenen Felder und Äcker ohne Wolken bewässerte. Das Emd hatten wir unter Dach. Ich war auf dem Feld. Seit Wochen war stechende Hitze. Da kniete ich auf die Erde und schrie zum Herrn! „Es kann doch nicht sein, dass alles verdorrt, wir brauchen Regen!“ An diesem Tag regnete es bei uns ohne Wolken 15mm! Nicht weit von uns regnete es nur 3mm.
Aus dem Emmental
Unser Birnbaum blühte wieder
Im letzten Jahr hat unser Hanslibirnbaum keine einzige Birne getragen und sein Laub war gar nicht schön, obwohl wir in anderen Jahren so viele Birnen ernten konnten und viele verschenken durften. Vor eineinhalb Jahren hörte ich das Zeugnis aus dem Thurgau, wo eine Obstanlage durch Gebet von Feuerbrand frei wurde. Dass man sogar für Bäume beten kann, wäre mir selber nicht in den Sinn gekommen! Also ging ich oft zu meinem Baum und betete, dass er im kommenden Frühling wieder Blätter habe und Birnen ansetzen würde. Und siehe da: im Frühling blühte der Baum, machte schöne gesunde Blätter und trug im Herbst wieder Hanslibirnen!
Walter
Gottes Segen im Stall
Ich heiratete auf einen Hof, auf dem merkwürdige Unfälle passierten. Diesen Situationen begegnete ich mit vollmächtigem Gebet. Ich betete und segnete beharrlich die Tiere von der Besamung über die Tragzeit bis zur Geburt. Es gab dann erstaunlich viele Zwillings-Kuhkalber. Wir gerieten über dem Kuhkälbersegen von den besten Kühen sogar in Platznot und mussten infolgedessen Tiere verkaufen.
Elisabeth
Die Blackenkäfer gehorchen
Ich hatte eine stark verunkrautete Blackenwiese, die mechanisch und mit beständigem Gebet um Gottes Hilfe in ein ertragreiches Getreidefeld verwandelt wurde. Die Blacken wurden mehrmals maschinell herausgejätet und an der Sonne zum Verdorren liegen gelassen. Ohne Düngerbeigabe entwickelte sich das Getreide äusserst ertragreich. Die vereinzelten Nachzügler-Blacken konnten sich nicht weiter entwickeln, weil Gott die nötigen Blackenkäfer sandte, welche die Blätter und die Samenstände abfrassen.
Herbert
Gottes Augen sehen mehr
Ich bewahrte ein sehr wichtiges Dokument im Tresor auf. Mehrere Tage vor einem Termin, bei dem ich dieses Dokument vorweisen musste, fand ich den Tresorschlüssel nicht mehr. Mit meiner Not ging ich täglich zu Gott, vor allem am Morgen des Termins. Ich schloss die Augen und betete inständig, der Herr möge mir zeigen, wo der Schlüssel liegt. Als ich die Augen wieder öffnete, lag der Schlüssel 60 cm vor mir auf dem Boden. Beim früheren Suchen hätte ich ihn sehen müssen, wenn er dort gewesen wäre.
Erwin
Das gesunde Mutterschwein
In diesem Frühjahr wollten wir unbedingt wieder in den Gottesdienst. Schon dreimal nacheinander wurden wir verhindert, weil wir ein krankes Tier hatten und den Tierarzt benötigten. Aber wir wollten doch so gerne in die Kirche. Wir entschlossen uns, mit dem Stab und dem ÖL, welche wir an der Bauernkonferenz erhalten hatten, zum kranken Schwein zu gehen und unseren himmlischen Vater um Genesung für das Schwein zu bitten. Es war wirklich sehr krank und hatte über 40 Grad Fieber. So taten wir das und gingen daraufhin in den Gottesdienst. Unser himmlischer Vater heilte das Tier und schenkte uns diesen Sommer eine muntere Schar kleiner Ferkel.
Familie Fischer
Gebet im Stall
"Mein Mann und ich bewirtschaften einen Betrieb, der auf Tierhaltung ausgerichtet ist. Meine Hauptaufgabe ist es, mich um die Jungtiere unserer Milchkühe zu kümmern.
Seit ein paar Jahren bete ich für meine Schützlinge, sowie auch überhaupt für unseren ganzen Betrieb und alles, was Gott uns anvertraut hat.
Eines unserer Kälber hatte Durchfall und war sehr schwach. Es hatte nicht einmal mehr die Kraft aufzustehen. Ziemlich mutlos segnete ich das Kalb und gebot der Krankheit im Namen Jesus zu gehen. Da hatte ich den Eindruck, dass Gott zu mir sagt: “Bete drei Tage für das Kalb und es wird wieder aufstehn!“ Jeden Morgen konnte ich es kaum fassen, dass das Kalb noch lebte. Es ging ihm wirklich so mies. Aber ich betete weiter! Am dritten Morgen ging es ihm noch nicht besser. Ich verlor beinahe den Mut. Am Abend sah ich zaghaft wieder nach meinem Schützling. Staunend blickte ich auf das stehende Kälbchen! Wow, unser Gott ist wahrhaftig gross! Von diesem Abend an, ging es dem Kleinen zusehends besser, bis es vollends gesundete!
Ich betete für ein Kalb mit Blutarmut. Es wurde gesund, obwohl es der Tierarzt schon abgeschrieben hatte. Heute ist dieses Kalb eines der zutraulichsten Rinder. Wenn ich auf der Weide arbeite, kommt es und heimst sich seine Streicheleinheiten ein. Und es strotzt vor Gesundheit! Halleluja!
Nicht alle unsere kranken Tiere überlebten. Aber ich bin überzeugt, die Tiere brauchen unsere Gebete. Ihren Reaktionen an meine ich auch, dass die Gebete sie ansprechen und die Tiere sie sogar geniessen!
Die ganze Schöpfung seufzt und sehnt sich nach Erlösung! Beten wir dafür!"
Karin & Chrigel